Aus dem Regal

Heute: Die Mütter-Mafia und Friends von Kerstin Gier (Hg.), mit Buddenbohm-Beteiligung

Cover von 'Die Mütter-Mafia und Friends' Was bekommt man, wenn man 13 Frauen und zwei Männer zwischen zwei Buchdeckel presst? Genau: ein rosa Cover.

Und es ist genau das, wonach es aussieht: Strandlektüre. Und wer gar keinen vernünftigen Strand hat, wie wir hier in den Südstaaten, der darf das halt nicht lesen. Und wer das trotzdem macht, wird halt von den Nachbarn schief angeguckt. Von wegen rosa Cover, fehlendem Strand und den Südstaaten.

Aber da muss man wohl durch, wenn man sich unterhalten lassen will. Wie zum Beispiel mit dieser Episode aus dem Supermarkt:

»Sie geben mir sofort den Thymian zurück!«, rief ich.

»Nein«, sagte sie und stellte sich schützend vor ihren Wagen.

Ich war nicht bereit aufzugeben. Eher würde ich vorzeitige Wechseljahre akzeptieren.

»Ich zähle bis drei«, sagte ich nun, wie ich hoffte, gefährlich leise.

»Und dann?«, fragte sie süffisant.

Ich ging einen Schritt auf sie zu. »Und dann werde ich Ihnen die Schamlippen so lang ziehen, dass sie Wäsche daran aufhängen können«, sagte ich und erschrakt vor mit selbst, weil das ja relativ unflätig war und ein Stück weit asozial.

Passt schon. Also viel Spaß! Gern auch am Strand.


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