Aus dem Regal

Zwei, drei, vier: Wie ich eine Familie wurde von Maximilian Buddenbohm

Zwei, drei, vier - wie ich eine Familie wurde Es soll ja Leute geben, die schreiben nicht nur in das Internet, sondern auch zwischen zwei Buchdeckel. Erst kürzlich hatten wir so ein Exemplar. Jetzt ist sein Nachbar dran: der Herr hinter den Herzdamengeschichten. Welcher übrigens nicht im mairisch verlag veröffentlicht, wie man naiv annehmen könnte, sondern in dem Haus, dem auch der Papst seine Texte anvertraut. Was soll da also schief gehen?

Nichts natürlich. Denn Herr Buddenbohm hat getan, was ein Herr Buddenbohm tun muss: Er hat ganz wunderbare Texte aus seinem Blog genommen und aus ihnen einen Remix erstellt, der druckbar und furchtbar unterhaltsam ist. Wie zum Beispiel dieser krönende Abschluss eines intensiven Hochzeitsvorbereitungstrainings:

Tatsächlich habe ich es dann nach der Hochzeitszeremonie wirklich geschafft, die Braut über die Schwelle zu tragen und in dieser romantischen Pose ein klein wenig zu verharren, damit die Fotografen ordentlich draufhalten konnten.

Und hätte ich rechtzeitig gemerkt, daß auch gefilmt wurde, mit Tonaufnahmen sogar, dann hätte ich gewiß darauf verzichtet, den Fotografen jenen humorigen Satz zuzuzischen, den mir die Familie der Braut mit einem gewissen Recht heute noch übel nimmt: „Macht schnell, das Biest ist schwer.“

Wie man leicht sieht, macht dieser Schinken Lust auf Familie. Und für alle, die noch keine haben, empfehle ich: Nehmen Sie das Buch. Und ihre Partnerin. Und dann ab ins Bett.

Zum Vorlesen, versteht sich.

Advertisements

5 Antworten zu “Aus dem Regal

  1. Michael Sonntag, 24. Januar 2010 um 570

    Diese Buchvorstellung löst (bei mir) tatsächlich enorm Leselust aus.
    Aber nicht übel nehmen, wenn ich mir (bei den angedeuteten Lesefolgen) die Anschaffung zwei Mal überlege … 😀

    • PR - Papa R Sonntag, 24. Januar 2010 um 730

      Na, ein Laie scheinen Sie mir auf dem Gebiet ja nicht zu sein. Also nur Mut und zugreifen. Die meisten der Geschichten sind sogar ausreichend jugendfrei. Die können Sie somit den Kindern statt der Dame vorlesen. Risikominimierung, ganz klar.

      • Michael Montag, 25. Januar 2010 um 025

        Gerade weil ich kein Laie mehr bin, muss ich bei diesem Thema mit erhöhter Vorsicht agieren! 🙂
        Aber gut, überzeugt. Leider wird es wohl dennoch einige Zeit dauern, bis die bessere Hälfte und ich Herrn Buddenbohms Machwerk geniessen können werden. Amazonien hat einige Tage Lieferzeit und meine heimatnahen Buchhändler des Vertrauens kann ich frühestens am Wochenende wieder mit diesem Anliegen konfrontieren. Aber Papier ist ja geduldig …
        😉

  2. Pingback: Ich hab’s jetzt auch … « Wer hat an der Uhr gedreht?

  3. Pingback: Aus dem Regal « Papas Wort