Das Ferkelbuch

Der Nachwuchs ist schon jetzt sehr stark mit einem eigenen Willen und einer eigenen Meinung gesegnet. Dabei soll es natürlich bleiben, nicht zuletzt ist so der moderne Mann von heute zugleich der Herr Papa des Sohnes, der nicht nur heute schon das moderne Kind von morgen ist.

Aber wie dem auch sei, der moderne Mann von heute ist natürlich froh über jede Form der Unterstützung für eine möglichst umfassende humanistische Bildung des Nachwuchses. Und er ist dankbar, dass es diese Unterstützung gibt. Meistens zumindest.

Ferkelbuch bei Amazon Sehr beliebt in Bildungsfragen sind Bücher. Ein solches macht gerade die Runde und wird sehr hitzig debattiert: Das Ferkelbuch. Oder genauer: Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel. In diesem Buch – ein Büchlein eher – geht es um den Sinn, Zweck und Wert, den ein paar der großen Religionen vermitteln mögen. Oder eben nicht vermitteln mögen. Folgt man dem Buch, können sie es nicht.

In der hitzigen Debatte geht es nun darum, ob das Buch diese Meinung so vertreten darf wie es das tut: mit recht provokantem Text und dazu passenden Bildern. Die gemeine Presse ist sich uneins. Das zuständige Ministerium ist dagegen und bestrebt, das Buch dem im Zweifel zuständigen Index anzuvertrauen. Der politisch nicht ganz neutrale Verlag ist damit offenbar nicht ganz einverstanden. Als ideologisch bisher unbelastete Instanz führt Amazon das Buch derzeit auf recht exponierter Stelle der entsprechenden Verkaufsrangliste.

Der Meinungen zum Thema gibt es somit verschiedene. Das Ferkelbuch gibt eine, noch dazu recht einseitige. In der es umgebenden Debatte gibt es viele weitere. Dazu kommt die meine. Und am Ende bildet sich der kleine Mann seine. Hoffentlich eigene.

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2 Antworten zu “Das Ferkelbuch

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